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Einen geliebten Vierbeiner zu verlieren, ist für jeden Tierbesitzer höchst emotional und kräftezehrend – ihn zusätzlich noch in fremden Händen zu vermuten, schier unerträglich. Umso wichtiger ist es für uns, das Thema Hundediebstahl zu behandeln. Denn: Laut einer Statistik werden täglich vier bis fünf Hunde in deutschen Großstädten gestohlen. Was sind die Hintergründe und vor allem: Wie kann man sich und seinen Hund bestmöglich davor schützen?


Worum geht’s beim Hundediebstahl?




Die Berliner Morgenpost etwa berichtet in einem Artikel (Juni 2019) von mehr als 300 Hunden, die im Zeitraum von 2014 bis 2019 in der Hauptstadt als gestohlen gemeldet worden seien. Das entspricht etwa 50 Hunden pro Jahr – allein in Berlin. Auch andere Statistiken gehen davon aus, dass etwa zehn Hunde pro Woche verschwinden, wovon lediglich 9 % wieder aufgefunden werden.

Warum werden die Hunde gestohlen?




In der Regel sind die Gründe für Hundediebstähle auf finanzielle Aspekte zurückzuführen. Vor allem reinrassige Tiere und besondere Rassen bringen auf dem Schwarzmarkt viel Geld ein – und sind somit äußerst lukrativ für organisierte Banden. Auch die Felle der Tiere lassen sich auf entsprechenden Märkten gewinnbringend veräußern.

Ein weiterer Anreizpunkt besteht darin, die Hunde an Tierversuchslabore zu verkaufen – übrigens z. T. unabhängig davon, um welche Rasse es sich handelt. Gleiches gilt für illegale Hundekämpfe, zu deren Zweck die Tiere entweder abgerichtet oder aber als Übungsbeute für bereits dressierte Kampfhunde verwendet werden. Auch wird von Fällen berichtet, in denen die Hundebesitzer aktiv um Geld erpresst wurden, sofern sie ihren Schützling wieder in Händen halten wollten.

Was kann ich gegen Hundediebstahl tun?




Der vielleicht wichtigste Tipp: Lasst eure Hunde niemals unbeaufsichtigt – weder beim kurzen Einkauf im Supermarkt noch beim Toben im Garten. Es ist nicht auszuschließen, dass ein potenzieller Hundedieb euch beobachtet und nur den richtigen Moment abwartet. Wenn ihr mit eurem Hund unterwegs seid, solltet ihr, wenn möglich, eine zweite Person mitnehmen, die ein Auge auf den Hund werfen kann. Außerdem gibt es mittlerweile abschließbare Leinen, sodass ihr euren Vierbeiner – wenn nicht anders möglich – sicherer anbinden könnt. Eine andere Möglichkeit ist, den Hund bereits frühzeitig daran zu gewöhnen, für kurze Zeit allein zu Hause zu bleiben.

Zudem solltet ihr eurem Hund antrainieren, keine Leckerlies von Fremden anzunehmen und ein ‚gesundes Misstrauen‘ gegenüber Unbekannten zu entwickeln. Ebenso hilfreich ist es, dem Hund beizubringen, direkt abrufbar zu sein – z. B. falls er von einer anderen Person festgehalten wird. Ratsam ist auch, wenig über den Wert eines Hundes in der Öffentlichkeit (z. B. auf Social-Media-Kanälen wie Facebook und Instagram) preiszugeben. Lasst euch nicht dazu hinreißen, entsprechende Infos zu teilen – man kann nie wissen, wer mitliest.




Unabdingbar ist natürlich auch die Identifizierung über einen Chip. Falls euer Hund gechippt ist, muss z. B. ein Tierarzt Meldung machen, sobald er einen als gestohlen gemeldeten Hund behandelt. Achtung: Das Chippen der Tiere ist dabei zwar wichtig, aber kein Allheilmittel. In manchen Fällen entfernen Hundediebe die Tätowierung oder können den Chip überschreiben. Außerdem werden die gestohlenen Tiere unter Umständen so weit weggebracht, dass auch die Markierung und die Identifizierung keine Rolle mehr spielen.  

Gut zu wissen: Selbst die Sterilisation eures Hundes kann in diesem Zusammenhang sinnvoll sein. Für einen möglichen Weiterverkauf zu Zuchtzwecken ist er dadurch nicht geeignet – und für Diebe entsprechend weniger gewinnbringend.

Was tun, wenn?




Wenn ihr bemerkt, dass euer Hund verschwunden ist, ruft sofort die Polizei an, beschreibt euren Vierbeiner im Detail, genauso wie die exakte Stelle, an der er verschwunden ist. Außerdem ist es hilfreich, euren Hund zusätzlich bei Tasso (https://www.tasso.net/) und unter DogID (https://www.dogid.be/de) als vermisst zu melden.

Worauf sollte ich außerdem achten?

Zuallererst gilt: aufmerksam sein! Habt ihr in der Vergangenheit von Fällen gehört, bei denen Hunde verschwunden sind? Sind euch in der Nachbarschaft unbekannte Autos aufgefallen, die langsam die Straße entlangfahren? Oder habt ihr neu aufgestellte Sammelcontainer von fremden Firmen vorm Haus entdeckt? Achtet außerdem auf Fremde, die Prospekte verteilen, z. B. Tierfutter verkaufen oder sich auffällig nach Tieren in der Umgebung erkundigen. Auch ein aggressives oder verstörtes Verhalten eures Hundes kann zudem ein Hinweis auf ausgelegte Duftköder sein.

Beim Thema Hundediebstahl gilt also: Augen auf! Egal, was euch komisch vorkommt, geht dem nach – und lasst euren Hund vor allem nicht allein. Denn auch, wenn er eigentlich auf euch aufpassen soll, gibt es viele Situationen, in denen er selbst auf Hilfe angewiesen ist – und euren Schutz braucht.
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