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Welthundetag


Welthundetag

Datum: Oktober 2020

Ein kalter Schnauzen-Stupser, das freudige Schwanzwedeln beim Heimkommen, der berühmte Dackelblick: Kaum jemand kann sich so gut in die Herzen der Menschen hineintapsen wie unsere vierbeinigen Fellnasen. Zu Ehren der besten Freunde des Menschen wird jedes Jahr der Welthundetag gefeiert. Wir finden: Grund genug, sich Zeit zu nehmen, die unnachahmliche Liebe und Zuneigung, aber auch den Wert zu schätzen, mit dem Hunde unser tägliches Leben bereichern. Ob als Rettungshund, bei der Unterstützung von seh- und hörbehinderten Personen oder einfach als treue Stütze an unserer Seite – Hunde bedeuten so viel für den Menschen. Und dieser Tag ist die Gelegenheit, ihnen etwas zurückzugeben.

Was ist der Welthundetag?




Der Welthundetag dient dazu, alle Hunde zu ehren und zu feiern: ob klein, ob groß, hell oder dunkel – jedes Alter, alle Rassen. Darüber hinaus gilt er als Appell an die Öffentlichkeit: Es ist schier unglaublich, wie viele Tierschützer, Rettungskräfte, Ehrenamtliche und Tierheime sich täglich für die Pflege und Rettung von Hunden einsetzen.

Am Welthundetag geht es dabei auch darum, einer unglaublichen Tierart Tribut zu zollen. Selbstlos sind Hunde tagein, tagaus damit beschäftigt, uns im Alltag zu begleiten, Trost zu spenden, uns zu beschützen und sogar das Leben zu retten. So gibt es viele Helden auf vier Pfoten, die jeden Tag ihr Leben für uns aufs Spiel setzen – zum Beispiel, indem sie Drogen und Bomben aufspüren oder Opfer aus Wracks und tragischen Situationen befreien. Außerdem ist eine Vielzahl an Hunden für Behinderte und Blinde sowie Strafverfolgungsbehörden im Einsatz. All diese Vierbeiner – vom heldenhaften Rettungstier bis zum treuen Familienmitglied – verdienen einen besonderen Platz in unserem Leben. Und es ist nur richtig und vor allem wichtig, dass wir sie ehren!

So erstaunlich sind Hunde






Um diese einzigartigen Wesen besser zu verstehen, zeigen wir euch einige erstaunliche Fakten über Hunde. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der afrikanische Jagdhund der erfolgreichste Jäger der Welt ist? Seine Erfolgsquote liegt bei 50 bis 70 Prozent. Damit hält er sogar den Guinness-Weltrekord!

Ein weiterer Weltrekord geht an die Saluki – dies ist die älteste aller Hunderassen und stammt aus dem Jahr 329 v. Chr. Damals, im alten Ägypten, wurden die Hunde als königliche Haustiere gehalten. Gerüchten zufolge kann die Rasse sogar noch weiter zurückverfolgt werden. So finden sich im südlichen Irak Schnitzereien eines Hundes, der ihr ausgesprochen ähnlich sieht. Diese Arbeiten können auf 7.000 v. Chr. datiert werden. Unglaublich, oder?

Wusstet ihr, dass Hunde drei Augenlider haben?

Hierbei handelt es sich um einen Fakt, den viele Menschen nicht über ihre pelzigen Freunde wissen. Tatsächlich ist der dritte Deckel eine Niktitationsmembran, die als Nickhaut bekannt ist. Dies ist wichtig, damit das Auge geschmiert und geschützt ist.

Einige bestimmte Hunderasse weisen zudem weitere Besonderheiten auf. Shar-Peis und Chow-Chows haben zum Beispiel schwarze Zungen; 30 Prozent der Dalmatiner sind auf einem Ohr taub. Und hättet ihr gedacht, dass ein Windhund bei einem Langstreckenrennen gegen einen Gepard gewinnen würde? Windhunde sind auf langer Strecke außergewöhnlich schnell: Sie können ein Tempo von 56 Kilometer pro Stunde für bis zu 11 Kilometer halten.

Inspirierende Helden






Wir alle lesen gern über inspirierende Heldentaten – und noch lieber, wenn sie von tapferen Vierbeinern handeln. Denn diese lassen uns erkennen, wie genial unsere treuen Gefährten sind. Und sollten ein jedem die Augen öffnen, um was für fabelhafte Wesen es sich handelt.

Beginnen wir mit einer unglaublichen Geschichte aus Amerika …

Killian, ein Labrador Retriever, bewahrte seinen kleinen Menschenfreund vor anhaltendem Missbrauch. Dessen Eltern hatten eine Babysitterin für ihren Sohn eingestellt. Nachdem sie einige Zeit online recherchiert hatten, waren sie zuversichtlich mit ihrer Auswahl; sie beschlossen, die Babysitterin für fünf Monate zu verpflichten. Diese stellte sich allerdings nicht als die zuverlässige Betreuerin heraus, für die sie sich ausgab: In Abwesenheit der Eltern schlug sie das Baby! Dieser Missbrauch hätte mindestens fünf weitere Monate angedauert, wenn Hund Killian nicht Alarm geschlagen hätte. Wann immer die Babysitterin erschien, blieb der Vierbeiner nahe am Baby und legte ihr gegenüber ein aggressives Verhalten an den Tag. Dies verunsicherte die Eltern; sie beschlossen, ein iPhone unter dem Sofa zu verstecken, um aufzuzeichnen, was während ihrer Abwesenheit geschah. Der Missbrauch wurde enthüllt – wenn Killian nicht gewesen wäre, hätte Schlimmeres passieren können!

Eine weitere, ebenso erstaunliche Geschichte handelt von einem Golden Retriever namens Toby. Seine Besitzerin verschluckte sich an einem größeren Stück Obst. Jegliche Versuche, den Apfel zu entfernen, blieben ohne Erfolg. Der zweijährige Hund jedoch bemerkte die Verzweiflung seines Frauchens und begann, auf ihrem Bauch auf und ab zu springen. So gelang es ihm, den Apfel herauszudrücken und ihr Leben zu retten!

Im Internet sind eine Reihe solcher Geschichten zu lesen. Allen gemein: Sie machen uns bewusst, wozu unsere Vierbeiner im Stande sind. Und sie zeigen uns auch, dass eben diese vermutlich viel mehr draufhaben, als wir oft annehmen.

Wie ist der Welthundetag entstanden?




Der Welthundetag ist auf Colleen Paige zurückzuführen, eine amerikanische Tieranwältin und Lifestyle-Expertin für Haustiere und Familien. Genau an diesem Tag adoptierte sie ihren ersten Familienhund Sheltie. Später wurde der Anlass auf der ganzen Welt als Ehrentag verabschiedet; in New York ist er sogar gesetzlich verankert – um zu zeigen, wie wichtig ein Feiertag für Hunde ist. Und auch bekannte Persönlichkeiten wie der ehemalige US-Präsident George W. Bush unterstützen den Welthundetag. So erhielt dessen Hund Barney, ein Scottish Terrier, gar eine eigene Website und spielte in einer Reihe von Kurzfilmen mit.

Am heutigen Welthundetag feiern wir also genau das: Hunde und ihre vielfältigen Talente! Und zwar, indem wir uns besonders viel Zeit für unsere Fellnasen nehmen – oder auch, indem wir bedürftige Hunde unterstützen. So warten in unseren Tierheimen viele einsame Seelen auf Unterhaltung und Gesellschaft. Vielleicht könnt ihr einen Gassigeh-Kurs absolvieren und ihnen etwas eurer Zeit schenken? Fragt einfach mal in eurem Tierheim nach! Die Vierbeiner werden es euch danken: Hand und Pfote drauf!

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